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PNE bestätigt Prognose für 2018

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Cuxhaven – Die PNE AG hat die Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 veröffentlicht. Umsatz und Ergebnis fallen zwar niedriger aus als im Vorjahreszeitraum, bestätigen aber die Prognose.

Der Projektentwickler PNE aus Cuxhaven kommt bei der Entwicklung des Unternehmens zum Clean Energy Solutions Provider voran. Die Umsetzung der neuen Strategie verursacht allerdings auch Kosten.

Neun-Monatsergebnis im Plan
Derzeit befindet sich die bislang vor allem auf dem Windenergiesektor fokussierte PNE AG im Rahmen der „Scale Up“-Strategie auf dem Weg zur Entwicklung zu einem Clean Energy Solutions Provider. Die Umsetzung dieser Strategie sowie die Realisierung laufender Projekte erforderten Vorleistungen, die auch sich im aktuellen Ergebnis der ersten drei Quartal 2018 widerspiegeln, so das Unternehmen. Umsatz und Ergebnis fallen vor diesem Hintergrund niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten 2018 hat PNE Umsatzerlöse in Höhe von 39,9 Millionen Euro (Mio. Euro) (Vorjahr: 81,2 Mio. Euro) erzielt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 10,6 Mio. Euro (Vorjahr: 28,2 Mio. Euro), das Betriebsergebnis (EBIT) bei 3,7 Mio. Euro (Vorjahr: 23,7 Mio. Euro). Damit bewegt sich PNE im Plan. Die Guidance für 2018 mit einem deutlich positiven EBIT im Konzern in Höhe von 10 bis 16 Mio. Euro bzw. einem EBITDA im Konzern in Höhe von 20 bis 26 Mio. Euro bestätigt das Unternehmen.

Erfolgreiche operative Entwicklung
Im Kerngeschäft, der Projektierung und Realisierung von Windparks, sieht sich PNE national wie auch international gut aufgestellt. In den ersten neun Monaten 2018 wurden in Deutschland und Frankreich Windparks mit rund 37,4 Megawatt (MW) Nennleistung fertiggestellt und in Betrieb genommen - davon Projekte mit rd. 27,2 MW, in denen PNE im Rahmen der Scale Up-Strategie als Dienstleister agiert. Zum 30. September 2018 befanden sich weitere Windparkprojekte mit rund 93,2 MW Nennleistung in Deutschland, Frankreich und Schweden in Bau, ein 12 MW-Windparkprojekt in Frankreich wurde verkauft.

Das von PNE entwickelte Offshoreprojekt „Gode Wind 4“ hat bei der zweiten deutschen Ausschreibung für Windparks auf See in 2018 als eines von sechs Projekten einen Zuschlag bekommen. Für die Projekte „Gode Wind 3“ und „Borkum Riffgrund 2“ hat PNE im Zuge des Projektfortschritts Meilensteinzahlungen von jeweils rd. 4 Mio. Euro durch Ørsted erhalten.

Die Umsetzung von Scale Up geht planmäßig voran
Im Rahmen der Entwicklung zum Clean Energy Solutions Provider ist PNE auf Kurs. Erste Dienstleistungen für Kunden in Bereichen wie Baumanagement und Finanzierung wurden bereits erbracht. „Durch solche und weitere Dienstleistungen werden wir unser Service-Geschäft zukünftig deutlich stärken. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund der regulatorischen Unsicherheiten und Veränderungen ein wichtiger Schritt“, so Lesser.

PNE legt Aktienrückkaufprogramm auf
PNE hat ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt, das der PNE-Vorstand heute (08.11.2018) auf der Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 31. Mai 2017 und mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen hat. Die Gesellschaft wird bis zu 2,19 Mio. eigene Aktien (rund 2,86 Prozent des derzeitigen Grundkapitals) erwerben. Der Erwerb soll im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Aktienrückkaufangebots gegen Zahlung von 2,25 bis 2,74 Euro je Aktie liegen (ohne Erwerbsnebenkosten). Der endgültige Kaufpreis je Aktie wird nach Ablauf der Annahmefrist von der PNE festgelegt. Der Aktienrückkauf soll zwischen dem 12. bis zum 30. November 2018 erfolgen.


© IWR, 2018


08.11.2018

 




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