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VSB Gruppe eröffnet neues Regionalbüro in Kassel

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Dresden / Kassel - Der Dresdner Projektentwickler und Betriebsführer VSB setzt auf die weitere Regionalisierung. Für die Bearbeitung der hessischen Windenergie- und Photovoltaikprojekte hat VSB jetzt einen neuen Standort in Kassel eröffnet.

Für die Akzeptanz von Wind- und Solarenergieprojekten ist es von Vorteil, bereits in einem frühen Planungs- und Entwicklungsstadium die Politik, Bürger sowie Vereine und Verbände einzubeziehen und die Themen vor Ort aufzugreifen. Die VSB Gruppe aus Dresden hat in Kassel ein weiteres Regionalbüro eröffnet, über das künftig die Projekte in Hessen und angrenzenden Bundesländern entwickelt werden sollen.

Wind und PV in Hessen: VSB Gruppe jetzt mit Regionalbüro in Kassel
Die hessischen Windenergie- und Photovoltaikprojekte der VSB Gruppe werden jetzt zentral vom neuen Standort Kassel aus bearbeitet. Das Spektrum der Leistungen der Mitarbeiter am neuen Standort umfasst sowohl die Sicherung von Flächen als auch die Genehmigungsplanung bis hin zum Bau der Anlagen. Seit 2013 hat VSB nach eigenen Angaben rund 50 MW installierte Leistung in vier Windparks realisiert.

Das mit seinem Hauptsitz in Dresden ansässige Unternehmen setzt damit weiter auf die Regionalisierung und baut sein Netzwerk an Standorten in Deutschland auf fünf aus. Dazu zählen neben Dresden und Kassel auch Osnabrück, Potsdam und Erfurt. Hinzu kommen 11 Servicestützpunkte im gesamten Bundesgebiet für die Instandhaltung, darunter ein Zentrallager in Wittenberg für die Ersatzteilaufarbeitung von Windenergieanlagen.

Ziel sei es, nah dran zu sein an den Menschen und Themen vor Ort. Deshalb suche VSB frühzeitig den Austausch mit der Kommune, der Politik und den Bürgern sowie zu Vereinen und Verbänden, so Alexander Diegel-Bräuer, Leiter Projektentwicklung der VSB Neue Energien Deutschland GmbH und gleichzeitig Büroleiter des neuen Standortes in Kassel. „Unsere Erfahrung zeigt, dass ein Windparkprojekt besser akzeptiert wird und schneller vorangeht, wenn wir Möglichkeiten zur ideellen und finanziellen Teilhabe für Anwohner und Flächeneigentümer schaffen“, so Diegel-Bräuer weiter. Zum Start umfasst das Team am neuen Standort neun Entwickler und Planer, die neben Hessen auch in angrenzenden Bundesländern nach geeigneten Flächen für Wind- und Photovoltaikparks suchen.

100 Prozent EE-Ziel in Hessen als Basis für schonenden Ausbau von Wind- und Solar
Bis 2050 will Hessen seine Energieversorgung auf 100 Prozent Erneuerbare Energien umstellen. Die Landesregierung setzt dabei auf einen breiten politischen Konsens, um die Themen Energiewende und Klimaschutz mit Nachdruck voranzutreiben. Dazu sollen künftig 2 Prozent der Landesfläche als Windvorranggebiete ausgewiesen werden. Ziel der VSP Gruppe ist es, auf dieser Grundlage, den schonenden und gesellschaftlich akzeptierten Ausbau von Wind und Sonne weiter voranzubringen.

Das Energieunternehmen hat in Hessen bereits Windparks mit einer Leistung von rd. 50 MW ans Netz gebracht. Insgesamt wurden zwischen 2013 und 2019 vier Windparks in Betrieb genommen. Dazu zählen der Waldwindpark Trendelburg mit sieben Windenergieanlagen mit einer Kapazität von 23,1 MW Leistung, der aus drei Windenergieanlagen bestehende Windpark Homberg mit einer Leistung von 10,35 MW sowie der Windpark Fischbach mit 6,9 MW. Seit 2013 liefert zudem der Windpark Ruhlkirchen mit 9,6 MW Leistung grüne Energie.


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03.06.2020

 



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