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Equinor erhält Zuschlag für Offshore-Groß-Windparks in New York

© Equinor© Equinor

Stavanger, Norwegen - Equinor setzt neben dem Öl- und Gasgeschäft zunehmend auf erneuerbare Energien. Im US-Bundesstaat New York hat der norwegische Öl- und Gaskonzern jetzt den Zuschlag für den bislang größten Offshore-Windenergie-Auftrag in den USA erhalten.

Strategisches Ziel von Norwegens Öl- und Gaskonzern Equinor ist es, sich im Bereich der Offshore-Windenergie zu einem globalen Major Player zu entwickeln. Mit den Aufträgen für zwei neue Offshore-Großwindparks in New York hat Equinor einen wichtigen Meilenstein erreicht. Neben dem produktionsseitigen Ausbau der Offshore-Windenergiekapazitäten sieht der Zuschlag für die Offshore-Windparks auch den Aufbau einer leistungsfähigen Offshore-Windindustrie in den New Yorker Häfen vor.

Gesamt-Kapazität von Equinor für Offshore-Windparks in New York steigt auf 3.300 MW
Equinor wurde in einer der bislang größten Ausschreibung für erneuerbare Energien in den USA ausgewählt, den Bundesstaat New York mit Strom aus Offshore-Windparks zu versorgen. Im Rahmen des Auftrags werden Equinor und sein neuer strategischer Partner BP die beiden Offshore-Windparks Empire Wind 2 mit einer Leistung von 1.260 Megawatt (MW) und Beacon Wind 1 mit 1.230 MW realisieren. Zusammen mit der bereits bestehenden Verpflichtung, New York mit Windstrom aus dem 816 MW Offshore-Windpark Empire Wind 1 zu versorgen, ergibt sich für Equinor im US-Bundesstaat New York eine Offshore-Windenergie Gesamtkapazität von 3.300 MW.

Der Zuschlag für die Projekte ist nach Angaben von Equinor noch abhängig von dem erfolgreichen Abschluss eines Vertrags mit der New York State Energy Research and Development Authority (NYSERDA). Dieser sieht vor, dass die Unternehmen mit dem US-Bundesstaat zusammenarbeiten, um in den New Yorker Häfen „South Brooklyn Marine Terminal (SBMT)“ und „Port of Albany“ groß angelegte, leistungsfähige Industriestrukturen im Bereich Offshore-Windenergie zu errichten. Diese sollen New York zu einem Zentrum der Offshore-Windindustrie machen.

"Die Ostküste der USA ist einer der attraktivsten Wachstumsmärkte für Offshore-Windkraft weltweit. Die erfolgreichen Gebote für Empire Wind 2 und Beacon Wind 1 stellen einen Wendepunkt für unser Offshore-Windgeschäft in den USA dar und unterstreichen das Engagement von Equinor, ein führendes Unternehmen in der Energiewende zu sein. Diese Projekte werden auch durch Skaleneffekte Werte schaffen und unser strategisches Ziel unterstützen, ein globaler Offshore-Wind-Major zu werden", sagt Equinor CEO Anders Opedal über den Projektzuschlag.

Equinor verkauft Beteiligung über 1,1 Mrd. US-Dollar an BP
Equinor ist bereits im September 2020 durch den Verkauf von 50 Prozent der nicht operativen Beteiligungen an den Offshore-Windfeldern „Empire Wind“ und „Beacon Wind“ an BP eine strategische Partnerschaft mit dem Mineralölkonzern auf dem Gebiet der Offshore-Windenergie eingegangen. Der Gesamtpreis vor Anpassungen beträgt 1,1 Milliarden USD. Ziel der Partnerschaft zwischen Equinor und BP ist es, aktuelle und auch zukünftige Offshore Windenergie Projekte in den USA gemeinsam umzusetzen. Dies betrifft bodenverankerte und schwimmende Offshore-Windparks.

Globaler Offshore Windmarkt wächst
Equinor baut neben dem Öl- und Gasgeschäft sein Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien aus und betreibt Offshore Windparks in Großbritannien und Deutschland. Das Unternehmen hat 2017 den weltweit ersten schwimmenden Offshore-Windpark vor der Küste Schottlands in Betrieb genommen und sieht sich für die Zukunft gut positioniert. Mit der Entwicklung der neuen Partnerschaft zwischen Equinor und BP wollen beide Unternehmen die Zusammenarbeit in einem Markt weiter ausbauen, für den bis 2050 ein weltweites Wachstum auf 600 bis 800 Gigawatt (GW) prognostiziert wird.


© IWR, 2021


15.01.2021

 



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