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Solarpark Rottenbach: Ecosia beteiligt sich an größtem Naturstrom PV-Projekt

© Naturstrom AG© Naturstrom AG



Düsseldorf, Berlin - Im April 2020 ist an der bayerisch-thüringischen Landesgrenze der Solarpark Rottenbach der Naturstrom AG in der letzten Ausbaustufe ans Netz gegangen. Die Freiflächenanlage ist mit gut 13 MWp das bislang größte Solarprojekt des Düsseldorfer Öko-Energieversorgers. Ein Teil des erzeugten Stroms wird ohne EEG-Vergütung direkt an die eigenen Kundinnen und Kunden geliefert.

Wie die Naturstrom AG mitteilt, beteiligt sich nun auch die Ecosia GmbH, das Unternehmen hinter der gleichnamigen grünen Internet-Suchmaschine, an der Betreibergesellschaft des Parks und vergrößert damit das Investment in die Ökostromerzeugung deutlich. Ecosia will so einen Beitrag zum Ausbau der Erneuerbaren Energien leisten und Verantwortung zur Bekämpfung des Klimawandels auch jenseits der eigenen Geschäftsaktivitäten übernehmen. Die Beteiligung am Solarpark Rottenbach ist das bisher größte Solarstrom-Engagement von Ecosia.

„Seit 2018 produzieren unsere eigenen Solaranlagen so viel Strom, dass wir auch den Ökostrombedarf unserer Zulieferer abdecken. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, gemeinsam mit Naturstrom über die bisherigen 100 Prozent hinaus zu gehen und doppelt so viel erneuerbaren Strom erzeugen, wie unsere Lieferkette eigentlich benötigt“, so Ecosia COO Dr. Wolfgang Oels über die Beteiligung. Rechnerisch erzeuge Ecosia mit der Beteiligung am Solarpark Rottenbach nun 200 Prozent des für den Betrieb der ökologischen Suchmaschine nötigen Strombedarfs aus eigenen Anlagen.

Naturstrom setzt bei vielen Projekten auf Partnerschaften, dennoch bezeichnet der Vorstandsvorsitzenden der Naturstrom AG, Dr. Thomas E. Banning die Kooperation mit Ecosia als Besonderes: „Bei den meisten unserer Solar- und Windparks sind von Anfang an viele Akteure mit im Boot, meist Bürgerinnen und Bürger aus der Region, die jeweiligen Kommunen oder vielfach auch bestehende Bürgerenergiegesellschaften. Eine Zusammenarbeit mit einem Unternehmen, das weder vor Ort sitzt noch direkt aus dem Energiebereich kommt, ist für uns allerdings schon selten - angesichts der in diesem Fall ähnlichen Ziele und Ansichten aber auch sehr erfreulich“, so Banning. Naturstrom werde die Energiewende in ganz unterschiedlichen Ausprägungsformen weiter vorantreiben, gerne machen wir das auch künftig gemeinsam mit interessierten Partnern, so Banning weiter.

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08.07.2020