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Stromkennzeichnung: Naturstrom setzt bei lokalen Tarifen auf Regionalnachweise

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Düsseldorf - Regenerative Energie da zu produzieren, wo sie verbraucht wird, gehört zur Unternehmens-DNA der Naturstrom AG. Der in Düsseldorf ansässige Ökoenergie-Anbieter arbeitet deshalb mit Bürgerenergiegesellschaften, Projektentwicklern und Kraftwerksbetreibern zusammen und bietet mit ihnen zusammen lokale Ökostromtarife aus ihren Anlagen an.

Um die Sichtbarkeit der Partner und die Akzeptanz für die regenerative Energieerzeugung zu stärken, setzt die Naturstrom AG in diesem Zusammenhang nun auf Regionalnachweise. Mit dieser im Jahr 2019 neu eingeführten Kennzeichnungsoption ist es möglich, die bis dato in der gesetzlich vorgegebenen Stromkennzeichnung nicht vorgesehene Option zur Kennzeichnung der regionalen Quellen vorzunehmen.

Dafür muss eine Anlage bei Naturstrom in der Direktvermarktung sein und sich im Umkreis von 50 Kilometern zu den belieferten Stromkunden befinden. „Auch für Projektentwickler und Betreiber gewinnen günstige Anwohnertarife an Bedeutung, da solche Tarife die Akzeptanz vor Ort steigern und die Relevanz von Öko-Kraftwerken sichtbar machen“, so Naturstrom-Vorstand Dr. Tim Meyer.

Das vom Gesetzgeber bereitgestellte Instrument ist ein Ansatz, um die Vermarktung von Strom aus dem unmittelbaren Umkreis der Verbraucherinnen und Verbraucher zu unterstützen. In seiner aktuellen Ausführung sei das Regionalnachweisregister aber unnötig komplex und so in der Praxis nur mit erheblichem Aufwand nutzbar. Als erfahrener Direktvermarkter übernehme Naturstrom aber diese Aufgabe, um gemeinsam mit unseren Partnern ein nachhaltiges Ökostromprodukt mit sichtbarem lokalem Bezug anzubieten, so Meyer weiter.

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25.03.2020