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Veranstaltungen


OAV - German Asia-Pacific Business Association

AHK-Geschäftsreise Japan "Offshore Windenergie"

17.06.2019 - 20.06.2019
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Tagungsort

Tokyo
 
 Tokyo
Japan

Anmeldung und Information

Tel.:+49 40 35 75 59-37
E-Mail:Infos/Anmeldung
Programm:Download


Infos zur Veranstaltung

Die japanische Regierung hat das Ziel bis zum Jahr 2030 den Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Stromerzeugung auf 22 - 24 Prozent zu erhöhen. Die Auswirkungen des Fukushima-Vorfalls haben den Status der erneuerbaren Energien und insbesondere der Windenergie in Japan maßgeblich verändert. Im Hinblick auf die sich nähernden Olympiade, zielt die japanische Regierung mit der verstärkten Unterstützung der Windenergie darauf, das Ansehen als technisch fortgeschrittene Nation wiederaufzubauen.

Dies wird insbesondere in der deutlich zunehmenden Liberalisierung des Energiemarktes merklich. Onshore-Windenergieprojekte sind darauf ausgerichtet, den Energiemarkt zu erweitern; für Offshore-Projekte sieht Japan wiederum vor, das hohe natürliche Potenzial bzw. die hohen Windgeschwindigkeiten auf dem Wasser für Windenergie optimal auszunutzen. Der Offshore-Bereich ist bis heute nicht nennenswert weiterentwickelt worden, aufgrund unsicherer gesetzlicher Rahmenbedingungen und einer starken Fischerei-Lobby. Der japanische Windverband (JWPA) geht derzeit von einem Gesamtpotenzial von 91 GW für (befestigte) Offshore-Anlagen aus und prognostiziert eine installierte Leistung von 19 GW bis zum Jahr 2050. Treiber für die positive Stimmung auf dem Windmarkt ist das geplante Inkrafttreten eines Gesetzes zur Neuregelung der Nutzungsrechte in ausgewählten See- und Küstengebieten („Förderzonen“) im April 2019. Mittels eines Auktionssystems, dass das bislang geltende Einspeisetarifsystem ersetzt, sollen die Nutzungsrechte für zunächst fünf dieser Förderzone zum Zweck der Entwicklung von Offshore-Projekten vergeben werden.

Langfristig plant die japanische Regierung die Förderzonen weiter auszubauen und zudem die gesetzlichen Voraussetzungen im Offshore-Bereich zu verbessern Als eine der größten Volkswirtschaften der Welt, besitzt Japan die industrielle Stärke und Innovationskraft, um sowohl eine schnelle Projektumsetzung und -entwicklung zu ermöglichen als auch neuere Technologien und Innovationen im Offshore-Windbereich zum Einsatz zu bringen. Dies verdeutlicht sich unter anderem darin, dass das Land fünf Jahre lang die Pionierrolle für schwimmende Offshore-Windenergieanlagen einnahm. Hierbei bietet die politische Förderung der Windenergie, eine Bandbreite an Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.

Im Rahmen der Exportinitiative Energie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) führt die AHK Japan in Zusammenarbeit mit dem OAV eine 4-tägige (optional 5-tägige) Geschäftsreise nach Japan, Tokio, zum Thema „Offshore Windenergie“ durch.

Persönliche Kontakte im Zielland sind das A und O, um langfristig erfolgreiche Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Bei der AHK-Geschäftsreise kommen Sie vor Ort ins Gespräch mit potenziellen Kunden und Partnern und legen damit den Grundstein für Ihr Exportvorhaben.

Am ersten Tag der Geschäftsreise findet eine eintägige Fachkonferenz statt. Sie haben die Gelegenheit, Ihre Produkte und Dienstleistungen einem interessierten Publikum aus hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vorzustellen. In den folgenden Tagen stehen Ihre individuellen Gespräche auf dem Programm. Sie selbst bestimmen die Zielgruppe für Ihre persönlichen Gespräche. Anhand Ihrer Vorgaben stellt die AHK Japan vor Ort ein individuelles Gesprächsprogramm zusammen und begleitet Sie zu allen Terminen. Die Geschäftsreisen mit den exklusiven Kontaktgesprächen bilden damit eine ideale Basis, um neue Märkte zu erschließen.

Im Vorfeld der Reise wird teilnehmenden Unternehmen eine branchen- bzw. themenspezifische Zielmarktanalyse zur Verfügung gestellt, die zur eigenen Projektvorbereitung dient und detaillierte Informationen enthält.



Kosten

Die Kosten für alle Leistungen der AHK und des OAV übernimmt das BMWi. Sie zahlen lediglich Ihre Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Bitte beachten Sie, dass ab dem 01. Januar 2018 außerdem ein Eigenbeitrag von den teilnehmenden Unternehmen erhoben wird. Die Höhe des Eigenbeitrags ist abhängig von der Unternehmensgröße.


Der Eigenbeitrag ist wie folgt gestaffelt:

  • Kleinstunternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter und bis 2 Mio. € Jahresumsatz) : 250 € netto

  • Kleine und Mittlere Unternehme ((weniger als 500 Mitarbeiter und weniger als 50 Mio. € Jahresumsatz) : 750 € netto

  • Großunternehmen (ab 500 Mitarbeiter und/ oder ab 50 Mio. € Jahresumsatz) : 1250 € netto


Ihren Eigenbetrag entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular (in Kürze)



Anmeldung

Tel.:+49 40 35 75 59-37
E-Mail:Infos/Anmeldung
PDF Veranstaltungsprogramm: Download


Allgemeine Informationen

Art:Konferenz
Themen:Windenergie, Offshore, Stromerzeugung