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Vorstand geht: Uniper und Fortum planen zukünftige Zusammenarbeit

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Düsseldorf - Der Aufsichtsratsvorsitzende von Uniper, Bernhard Reutersberg, ist mit dem Energieversorger Fortum übereingekommen, die künftige Zusammenarbeit beider Unternehmen in einem strukturierten Prozess neu aufzusetzen. Ziel ist es herauszufinden, auf welcher strategischen und operativen Ebene eine Zusammenarbeit beider Unternehmen Mehrwert schafft. Hierzu wird eine Arbeitsgruppe mit Fortum gebildet. Ziel ist es, ergebnisoffen die Inhalte einer strategischen Partnerschaft zu diskutieren, um Mehrwert für alle Aktionäre zu schaffen. Hierzu sollen baldmöglichst erste konkrete Vorschläge entwickelt werden, teilte Uniper mit.

Nach dem Verkauf der Uniper-Anteile durch Eon an die Fortum ist der finnische Energieversorger, der mehrheitlich im finnischen Staatsbesitz ist, größter Aktionär bei Uniper. Uniper hatte sich lange gegen das Übernahmeangebot durch Fortum gewehrt. Doch nun dreht sich offenbar der Wind, die Zeichen stehen auf "Auslotung strategischer Kooperationen". Das bleibt nicht ohne Konsequenzen. Im Rahmen einer Präsidiumssitzung des Aufsichtsrates von Uniper am 5. Februar 2019 hat sich das Präsidium mit dem Vorstandsvorsitzenden von Uniper, Klaus Schäfer, und dem Finanzvorstand, Christopher Delbrück, einvernehmlich auf eine Beendigung ihrer jeweiligen Anstellungsverträge und Bestellungen als Vorstand der Uniper SE zum 31. August 2019 verständigt.

Uniper ist ein internationales Energieunternehmen mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern und rund 12.000 Mitarbeitern weltweit. Das Geschäft ist die sichere Bereitstellung von Energie und damit verbundenen Dienstleistungen. Zu den wesentlichen Aktivitäten zählen die Stromerzeugung in Europa und Russland sowie der globale Energiehandel. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Düsseldorf.

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07.02.2019