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Nordex in Deutschland und Brasilien erfolgreich

© Nordex© Nordex

Hamburg - Nordex hat sich im ersten Halbjahr 2020 im Ranking der in Deutschland am häufigsten genehmigten Anlagentypen mit der N149-Turbine an die Spitze gesetzt. Einen wichtigen Zwischenerfolg verbucht Nordex auch beim Verkauf der Nordex N117-Turbine.

Weltweit wurden bislang mehr als 1.100 Nordex N149-Turbinen mit einer Leistung von mehr als 5.100 Megawatt (MW) verkauft. Im ersten Halbjahr 2020 war die N149 der Delta4000-Baureihe die in Deutschland am häufigsten genehmigte Windenergieanlage (WEA). Gleichzeitig steigt mit einem neuen niedersächsischen Repowering-Projekt von Baywa r.e. die Anzahl verkaufter Turbinen des Nordex-WEA-Modells N117 allein in Deutschland seit Markteinführung auf über 800 Einheiten. Auch in Brasilien kann Nordex punkten.

Nordex setzt sich im ersten Halbjahr bei genehmigten Turbinentypen an die Spitze
Nordex verzeichnet mit seiner Turbine N149 aus der Delta4000-Baureihe einen besonderen Erfolg. Der weltweit mit über 5.100 MW bereits mehr als 1.100 mal verkaufte Typ setzte sich im ersten Halbjahr 2020 an die Spitze der am häufigsten genehmigten Windenergieanlagen in Deutschland. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 2020 in Deutschland 292 Windturbinen mit 30 verschiedenen WEA-Typen genehmigt. Der mit 46 Anlagen am häufigsten genehmigte Anlagentyp war dabei die N149, so Nordex. Das gehe aus den Daten der Bundesnetzagentur und einer Auswertung der FA Wind (2020) zur Ausbausituation der Windenergie an Land im 1. Halbjahr 2020 hervor, so Nordex.

Gleichzeitig erzielte auch das seit vielen Jahren bewährte Erfolgsmodell N117 einen neuen Meilenstein: Mit einem Repowering-Auftrag ihres Kunden BayWa r.e über acht Turbinen des Typs N117/3600 hat die Nordex Group Mitte 2020 allein im deutschen Markt insgesamt mehr als 800 N117-Anlagen seit ihrer Markteinführung 2011 verkauft. Bei dem Repowering-Projekt „Uetze-Süd“ von BayWa r.e. in Niedersachsen wird sich die installierte Kapazität des Windparks durch den Ersatz der alten S70/1500-Anlagen durch die 8 WEA vom Typ N117 um den Faktor 2,4 erhöhen. Die Errichtung der Anlagen ist für Anfang 2021 vorgesehen, die Inbetriebnahme soll im zweiten Quartal 2021 erfolgen. Bei einem einen zweiten Repowering-Projekt weiterer S70/1500-Anlagen im Windpark „Uetze-Nord“ hat BayWa r.e. im laufenden Baugenehmigungsverfahren auch Anlagen vom Typ N149 vorgesehen.

Nordex erhält 27,2 MW-Auftrag aus Brasilien
Aber auch neben der N149 WEA aus der Delta4000-Baureihe und der N117-Turbine ist der Hamburger Hersteller von Windenergieanlagen mit anderen Turbinentypen aus seinem Portfolio erfolgreich. Aus Brasilien hat das Unternehmen jetzt erneut einen Auftrag über Windenergieanlagen des Typs AW132/3465 erhalten. Auftraggeber ist der Nordex-Neukunde TODA Energia do Brasil, einer Tochtergesellschaft der japanischen TODA Corporation. Nordex liefert acht Turbinen für einen 27,7-MW-Windpark. Der Auftrag umfasst auch den Service der Anlagen für 15 Jahre. Der Errichtungsbeginn ist für März 2021 vorgesehen. Der Standort des Windenergie-Projektes befindet sich sich im 2,4 GW Serra Branca Wind- und Solarcluster des französischen Entwicklers Voltalia im Nordosten Brasiliens. Die Infrastrukturarbeiten und den Betrieb der Anlagen übernimmt Voltalia für TODA Energia. Die Nordex Group wird die acht Turbinen auf 120-Meter-Betontürmen errichten, die sie in ihrem lokalen Werk in Areia Branca in Rio Grande do Norte produziert. Nordex hat für das 2,4 GW Cluster bereits Turbinen mit einer Leistung von über 341 MW geliefert.

Aktie im August auf Erholungskurs
Von dem steilen Kurseinbruch auf ein Jahrestief von 5,5 Euro im Zuge des Corona-Crashs im März 2020 hat sich die Nordex-Aktie wieder deutlich erholt. Im August konnte der Nordex-Aktienkurs bislang deutlich um etwa 15 Prozent bis auf aktuell 11,05 Euro (26.08.2020, 12:00, Börse Stuttgart) zulegen. Vergleichen mit dem Kurs zum Jahreswechsel liegt die Nordex-Aktie damit noch bei einem Minus von knapp 10 Prozent.

© IWR, 2020


26.08.2020

 



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