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RWE reduziert Beteiligung an vier US-Windparks

© RWE AG© RWE AG

Essen – Der Energieversorger RWE hat den Verkauf einer Beteiligung in Höhe von 24 Prozent an vier Windparks in Texas unterzeichnet. Käufer ist der britische Investmentmanager Greencoat.

Mit dem Verkauf von Anteilen an regenerativen Energieprojekten setzt RWE das angekündigte Kapitalrotationsprogramm um. Der Erlös aus dem Verkauf der Windpark-Anteile wird zur Finanzierung des weiteren Wachstums im Bereich Erneuerbare Energien verwendet.

RWE erlöst 160 Millionen US-Dollar und bleibt Betreiberin
Die installierte Kapazität der veräußerten Beteiligung beträgt 207 Megawatt (MW) Windkraftleistung. Der vereinbarte Kaufpreis in Höhe von rund 160 Millionen US-Dollar entspricht einem Unternehmenswert von rund 300 Millionen US-Dollar (für die 24%-Beteiligung) und einem impliziten Unternehmenswert-Multiplikator von 1,4 Millionen US-Dollar pro MW, teilte RWE mit. Drei Windpark-Projekte sind in Betrieb und eines im Bau. Nach dem Abschluss der Transaktion bleibt RWE Betreiberin aller vier Windparks.

Der Abschluss der Transaktion mit Greencoat wird im ersten Quartal 2021 erwartet. Mit dem Verkauf der Anteile an Greencoat werden die vier US-Windparks dann zu 51 % Algonquin, zu 25 % RWE und zu 24 % Greencoat gehören.

Über die vier Windparks in Texas
Die vier Windparks, für die Greencoat und RWE jetzt eine Partnerschaft vereinbart haben, sind Stella, Cranell sowie East und West Raymond. Sie befinden sich in der Küstenregion von Südtexas und verfügen über eine installierte Gesamtleistung von 861 MW. Der Windpark Stella (201 MW) wurde im Dezember 2018 in Betrieb genommen, der Windpark Cranell (220 MW) im September 2020. Im Dezember folgte East Raymond (200 MW). Der Windpark West Raymond (240 MW) wird derzeit errichtet und soll im ersten Quartal 2021 in Betrieb genommen werden.

© IWR, 2021


19.01.2021

 



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