
(Junior) Consultant (m/w/d) im Bereich der Netzentgeltregulierung Stadtwerke Ansbach GmbH

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Bilanzierungsmanager Energiemengenbilanzierung (m/w/d)
ABO Energy unterstützt Energiewende in Polen: ABO Energy erhält Zuschlag für ersten polnischen Solarpark
Wiesbaden – Der deutsche Projektentwickler ABO Energy hat einen wichtigen Meilenstein in Polen erreicht: Für seinen ersten polnischen Solarpark im westpolnischen Gubin hat das Unternehmen einen Tarifzuschlag von der polnischen Energieregulierungsbehörde URE erhalten.
Damit ist der Weg frei für die wirtschaftliche Umsetzung des 17-Megawatt-Projekts, das künftig über 6.000 Haushalte rechnerisch mit Solarstrom versorgen soll.
Der Solarpark entsteht auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz in der Provinz Lubuskie. Bereits zuvor hatte ABO Energy die Netzzusage für das Projekt erhalten – in Polen ein entscheidender Schritt. „Wir freuen uns sehr, dass wir nach der Netzzusage nun auch einen Tarifzuschlag erhalten haben“, sagt Aleksandra Koska, Geschäftsführerin von ABO Energy Polska.
Seit 2019 ist ABO Energy im polnischen Markt aktiv. Im Jahr 2020 eröffnete das Unternehmen ein Büro in Łódź. Die 18 Mitarbeitenden arbeiten vor Ort an Solar-, Wind- und Batterieprojekten mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 MW (1 GW).
Neben dem Netzzugang für Gubin hat ABO Energy kürzlich Netzanschlüsse für drei weitere Solarparks erhalten. Für drei Standalone-Batterieprojekte (darunter ein 257 Megawatt-Batteriespeicher) hat das Unternehmen einen Netzanschluss beantragt
„Die Aussichten für erneuerbare Energien in Polen sind sehr gut“, betont Bereichsleiter Dr. Klaus Pötter. Das Land verzeichnet hohes Wirtschaftswachstum und hat einen Strombedarf von etwa 160 Terawattstunden. Bislang spielte Kohle dabei die Hauptrolle, doch das ändert sich gerade“, erklärt Pötter. Im Juni 2025 haben Erneuerbare bei der Stromerzeugung erstmals Kohle überholt. Ihr Anteil am Strommix soll bis 2030 von derzeit 29 Prozent auf 56 Prozent steigen.
Der Ausbau der Windenergie an Land ist in Polen derzeit durch eine 10H-Abstandsregel stark eingeschränkt. Sie schreibt einen Mindestabstand vom Zehnfachen der Anlagenhöhe zur nächsten Wohnbebauung vor, sofern keine kommunale Ausnahme im Flächennutzungsplan beschlossen wird. Eine gesetzliche Lockerung ist in Planung. Trotz dieser regulatorischen Hürde setzt ABO Energy weiter auf Windkraft. „Wir sind in jedem Fall überzeugt, dass Windenergie an Land in Zukunft wieder eine wichtige Rolle in Polen spielen wird und arbeiten daher auch weiterhin mit Hochdruck an mehreren Windprojekten“, ergänzt Koska.
© IWR, 2026
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