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Bericht: Rheinland-Pfalz stärker vom Klimawandel betroffen als andere Regionen
Mainz - Die Jahresdurchschnittstemperatur für Rheinland-Pfalz seit Ende des 19. Jahrhunderts ist um 1,5 Grad gestiegen. Damit liegt das Bundesland über dem Durchschnittswert für Deutschland mit 1,4 Grad Celsius, so die Umweltministerin Ulrike Höfken anlässlich der Veröffentlichung des Themenhefts Klimawandel. Darin zeigen das Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen und das Landesamt für Umwelt die Klimaentwicklungen von 1881 bis heute auf.
Die Anzahl der Sommertage in Rheinland-Pfalz, an denen mindestens 25° Grad Celsius erreicht werden, ist seit 1951 um rund 20 Tage pro Jahr angestiegen – wohingegen die Frosttage im gleichen Umfang abgenommen haben. Im landesweiten Mittel gibt es etwa 40 Sommertage pro Jahr, jedoch existieren große regionale Unterschiede: Im Oberrheingraben sind es sogar bereits heute circa 60 Sommertage.
Gestiegen ist auch die Niederschlagsmenge, die seit Ende des 19. Jahrhunderts ganzjährig um rund zehn Prozent zugenommen hat. „Eine deutliche Zunahme der Niederschläge um etwa 30 Prozent ist vor allem im Winter zu verzeichnen“, sagte Dr. Stefan Hill, Präsident des Landesamtes für Umwelt. Im Frühjahr beträgt die Zunahme rund 15 Prozent. Auch die Vegetationsperiode setzt deutlich früher ein. Profitieren können die Landwirte von diesen Effekten nicht. Gerade die Trockenheit in diesem Sommer mit den hohen Ernteausfällen habe dies gezeig.t
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