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Dank Nordlink: Deutsche Bahn bezieht Wasserkraftstrom aus Norwegen
Berlin - Ab 2023 wird die Deutsche Bahn (DB) den Bahnstrommix um Strom aus norwegischer Wasserkraft ergänzen. Für 10 Jahre wird das Wasserkraftwerk Mågeli im Süden Norwegens jährlich fast 190 Mio. kWh (190 GWh) Grünstrom an die Deutsche Bahn liefern.
Möglich wird das durch das Nordseekabel Nordlink, das die Stromnetze Norwegens und Deutschlands seit April direkt miteinander verbindet. Die DB schließt damit nach eigenen Angaben den ersten grenzüberschreitenden, langlaufenden Ökostrom-Vertrag (Cross-Border-PPA). Partner für die DB ist der staatliche norwegische Energiekonzern Statkraft.
Die Menge des Wasserkraftstroms deckt für etwa eine Woche den Energiebedarf der täglich rund 40.000 Züge in Deutschland. Im Vergleich mit dem Bezug von Strom aus Kohlekraftwerken werden durch den norwegischen Wasserkraftstrom nach DB-Angaben rd. 146.000 Tonnen CO2 eingespart.
Mehr als 100.000 Tonnen CO2-Einsparung jährlich und rd. vier Tage Bahnverkehr im Schienennetz bringen zwei weitere Grünstrom-Verträge, die die DB in Deutschland abgeschlossen hat. Im Rahmen eines Vertrags mit RWE werden ab 2023 für 10 Jahre mehr als 90 Mio. KWh (rd. 90 GWh) Wasserkraftstrom aus dem Schwarzwald jährlich an die DB geliefert. Bereits ab dem kommenden Jahr 2022 bezieht die DB für zwei Jahre zudem Windstrom aus Mecklenburg-Vorpommern. Durch den Vertragsabschluss mit Ane Energy werden die Windenergieanlagen des mehr als 20 Jahre alten Windparks nach dem Auslaufen der EEG Vergütung weiterhin fast 40 Mio. kWh Grünstrom jährlich erzeugen.
Aktuell deckt die Deutsche Bahn (DB) über 61 Prozent (2014: 42 Prozent) ihres Bahnstrombedarfs von 10 TWh jährlich über regenerativ erzeugten Strom ab. Bis 2038 soll der gesamte DB-Bahnstrom zu 100 Prozent grün sein. Im Zuge der Transformation auf eine komplett grüne Stromversorgung unterzieht die Konzerntochter DB Energie das Portfolio von Vertragskraftwerken und Lieferverträgen dazu einer grundlegenden Neustrukturierung. Dabei ersetzen erneuerbare Energien schrittweise fossile Energieträger. DB Energie baut dazu ein durchmischtes Portfolio für den Bahnstrombedarf auf, d.h. Vertragslaufzeiten, Energieträger, Einspeiseregionen, Vertragspartner sowie die Preisgestaltung werden durchmischt, um im Bahnstromnetz eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Unter den fossilen Kraftwerkskapazitäten, die derzeit zur Versorgung der Deutschen Bahn mit Bahnstrom beitragen, befindet sich auch das erst Ende Mai 2020 ans Netz gegangene Uniper-Kohlekraftwerk Datteln 4 mit einer Gesamtleistung von 1.100 MW. Die Deutsche Bahn bezieht aus dem heftig umstrittenen Kohlekraftwerk Strom mit einer ausgekoppelten Leistung von 413 MW.
© IWR, 2026
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