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Gasversorgung: Weitere Standorte für zwei schwimmende LNG-Terminals stehen fest

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Berlin - Die Bundesregierung treibt den Ausbau der Flüssiggas-Terminals (FSRU) in Deutschland voran, um die Abhängigkeit von russischem Erdgas so schnell wie möglich zu beenden. Zwei dieser Schiffe sollen zum Jahreswechsel 2022/23 in Wilhelmshaven und Brunsbüttel eingesetzt werden.

Für die anderen zwei Schiffe ist die Entscheidung für den Standort jetzt gefallen. Das dritte FSRU geht nach Stade, das vierte nach Lubmin. In Stade wird das FSRU allerdings erst ab Ende 2023 zur Verfügung stehen, die Anlage vor Lubmin soll frühestens ab Ende 2023 in Betrieb gehen.

Unabhängig von den Aktivitäten der Bundesregierung entsteht in Lubmin ein fünftes, privat finanziertes LNG-Terminal. Dazu haben die Deutsche Regas GmbH & Co. KGaA und Total Energies am 13.07.2022 eine gemeinsame Vereinbarung über die Installation und den Betrieb einer solchen Floating Storage and Regasification Unit (FSRU) unterzeichnet. Diese Anlage soll bereits Anfang Dezember 2022 in Betrieb gehen.

Neben der Anlandung an die deutschen Standorte wird bei hoher Nachfrage auch weiterhin eine Versorgung über die LNG-Terminals in Rotterdam, Zeebrugge und Dunkerque hinzukommen und weitere Kapazitäten in den deutschen Markt bringen, so das Bundeswirtschaftsministerium.

© IWR, 2022

20.07.2022