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Abteilungsleiter (m/w/d) Projektentwicklung Wind Städtische Werke AG

Projektleiter Elektrotechnik & Erneuerbare Energien (m/w/d)
Meridian Energy unter Druck: Neuseelands Versorger Meridian Energy meldet hohe Verluste durch extremes Wetter und Gasverfügbarkeit
Wellington – Der neuseeländische Energieversorger Meridian Energy hat für das am 30. Juni 2025 endende Geschäftsjahr aufgrund zahlreicher externer Herausforderungen einen Nettoverlust verzeichnet. Das Unternehmen meldet einen Verlust nach Steuern von 452 Millionen NZD (ca. 228 Mio. Euro) nach einem Nettogewinn von 429 Millionen NZD (ca. 216 Mio. Euro) im Vorjahr. Die operativen Cashflows sanken auf 318 Millionen NZD (ca. 161 Mio. Euro).
Grund für die schwache Bilanz waren außergewöhnliche Faktoren: Historisch niedrige Wasserzuflüsse in den Wasserkraftwerken infolge schwerer Dürren sowie längere Perioden mit schwachem Wind schränkten die Stromproduktion erheblich ein. Zusätzlich belastete ein Rückgang der Gasverfügbarkeit das Geschäft. Insgesamt entstanden dadurch zusätzliche Kosten von 300 Millionen NZD (ca. 151 Mio. Euro) für Hedge- und Lastmanagementmaßnahmen. Die Energie-Marge ging in der Folge von 1,276 Milliarden NZD (ca. 644 Mio. Euro) auf 982 Millionen NZD (ca. 494 Mio. Euro) zurück.
Meridian-CEO Mike Roan betont, dass die Grundlagen des Unternehmens stabil geblieben seien und die strategischen Investitionen fortgesetzt würden. Das Unternehmen erzielte wichtige Fortschritte, darunter die Genehmigung von fünf neuen Projekten für erneuerbare Energien, Investitionen von 193 Millionen NZD (ca. 97 Mio. Euro) in bestehende Kraftwerke sowie die Übernahme von zwei Unternehmen zur Stärkung des Kundenportfolios.
Meridian Energy zahlt trotz der Herausforderungen nach der Zwischendividende im März von 6,15 NZD-Cent (3,1 Euro-Cent) noch eine abschließende Dividende von 14,85 NZD-Cent (ca. 7,5 Euro-Cent) pro Aktie. Aktionäre haben dabei die Wahl, die Dividende bar zu erhalten oder sie automatisch in neue Meridian-Aktien zu reinvestieren, die 2 Prozent günstiger als der aktuelle Marktpreis angeboten werden. Auf diese Weise können Aktionäre ihre Beteiligung kostengünstig erhöhen, während das Unternehmen gleichzeitig Liquidität schont.
Roan unterstreicht, dass die Bilanz stark genug sei, um große Dürren abzufedern, und dass die aktuelle Situation die Bedeutung finanzieller Stabilität für die Versorgungssicherheit verdeutliche. Gleichzeitig arbeitet Meridian daran, die Resilienz des Energiesystems zu erhöhen, unter anderem durch den Ausbau erneuerbarer Kapazitäten und den Aufbau eines strategischen Energiespeichers, um die Gasversorgung im Winter 2026 zu sichern.
© IWR, 2026
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