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MLK setzt auf regionale Wertschöpfung: MLK baut Bürgerbeteiligung an Windenergieprojekten über Nachrangdarlehen aus

© MLK Markus Bullik© MLK Markus Bullik

Erkelenz – Die MLK Consulting GmbH & Co. KG erweitert ihre Bürgerbeteiligungsangebote für Windenergieprojekte und setzt dabei verstärkt auf Nachrangdarlehen als Finanzierungsinstrument. Das Unternehmen reagiert damit auf regulatorische Vorgaben in Nordrhein-Westfalen, nach denen Betreiber von Windenergieanlagen Beteiligungsmöglichkeiten für Kommunen und Bürger schaffen müssen.

Nach Angaben der MLK Gruppe werden die Modelle über digitale Plattformen angeboten und sind nicht auf einzelne Gemeinden begrenzt.

„Uns ist wichtig, nicht nur Projekte zu entwickeln, sondern auch dauerhaft vor Ort präsent zu sein und die Menschen in den Regionen einzubeziehen“, sagte Heinrich Lohmann, Geschäftsführer der MLK Gruppe. „Wer die Energiewende in seiner Nachbarschaft erlebt, soll auch die Möglichkeit haben, wirtschaftlich an ihr teilzuhaben.“

Bei den Beteiligungsangeboten setzt MLK auf Nachrangdarlehen mit festen Verzinsungsmodellen. Die Mindestanlage ist vergleichsweise niedrig angesetzt, wodurch eine breite Zielgruppe adressiert werden soll. Gleichzeitig weist das Unternehmen darauf hin, dass es sich um unternehmerische Beteiligungen handelt, bei denen im Insolvenzfall ein vollständiger Verlust des eingesetzten Kapitals möglich ist.

Die ersten Angebote beziehen sich unter anderem auf den in Betrieb befindlichen Windpark Korschenbroich sowie auf das geplante Projekt Windpark Kückhoven im Rheinland. Beide Vorhaben sind Teil der wachsenden Projektpipeline der Unternehmensgruppe im Bereich der Onshore-Windenergie.

Die MLK Gruppe verfügt nach eigenen Angaben über mehr als 780 MW installierte Windleistung, davon rund 380 MW im Eigenbetrieb, sowie eine Projektpipeline von rund 1 GW. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt weiterhin im Rheinland und in Brandenburg, zugleich baut das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich Photovoltaik und Speichertechnologien aus.

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15.06.2026