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Neue Fertigung: Solarzellen und organische LEDs drucken
Berlin - Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) gründen ein gemeinsames Labor und Forschergruppe „Generative Fertigungsprozesse für Hybride Bauelemente“. Solarzellen, LEDs und Detektoren aus organischen und hybriden Halbleitern lassen sich einfach drucken und dabei sogar mit winzigen Nanostrukturen versehen, die ihre Funktionen verbessern. Die Entwicklung von preiswerten Druckverfahren für elektronische und optoelektronische Bauteile steht im Mittelpunkt der neuen gemeinsamen Forschergruppe und des gemeinsamen Labors des Helmholtz-Zentrums Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin.
Diese Konstellation unterstützt die Zielsetzungen der HZB-Nachwuchsgruppe um Dr. Eva Unger. Sie will lösungsbasierte Herstellungsverfahren entwickeln, um Perowskit-Halbleiterschichten für Solarzellen auf größeren Flächen abzuscheiden. Die Entwicklung großflächiger hybrider Tandem-Solarmodule geht nun in die Phase des Prozess-Upscalings, um die Marktreife der neuartigen Solarzellen voranzutreiben. Für diesen Schritt ist das HZB-Kompetenzzentrum für Photovoltaik (PVcomB) der geeignete Partner. Die gemeinsame Forschergruppe strebt den Aufbau einer Pilotlinie an, um Prototypen von hybriden Bauelementen zu entwickeln.
© IWR, 2026
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