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Orsted-Aktie legt zweistellig zu: US-Bundesrichter kippt Trump-Baustopp: Offshore-Windpark vor Rhode Island darf weitergebaut werden
Washington, D.C./Rhode Island - Die Bauarbeiten am Offshore-Windpark Revolution Wind vor der Küste von Rhode Island dürfen wieder aufgenommen werden. Ein Bundesrichter in Washington, D.C., gab am Montag einem Antrag von Revolution Wind, LLC (50:50 Joint Venture von Ørsted und Skyborn Renewables) auf einstweiligen Rechtsschutz statt und setzte damit den von der US-Regierung verhängten Baustopp außer Kraft.
Richter Royce Lamberth befand, dass die Entscheidung der zuständigen Behörde BOEM (Bureau of Ocean Energy Management), die Arbeiten am 22.08.2025 abrupt einzustellen, „der Gipfel willkürlicher und launenhafter Maßnahmen“ gewesen sei. Hinweise auf eine Gefährdung der nationalen Sicherheit habe die Regierung nicht vorlegen können. Auch das FBI habe keine Tatsachen präsentiert, die eine sofortige Einstellung rechtfertigten.
Das Offshore-Projekt mit einem Investitionsvolumen von rund 5 Mrd. US-Dollar umfasst 65 Turbinen und ist nach Angaben von Ørsted bereits zu 80 Prozent fertiggestellt. Das dänische Unternehmen baut die Anlage gemeinsam mit Skyborn Renewables, einer Beteiligung von Global Infrastructure Partners.
In einer Stellungnahme erklärte Ørsted, die Arbeiten würden „so bald wie möglich“ wieder aufgenommen, wobei Sicherheit höchste Priorität habe. Man wolle weiterhin konstruktiv mit der US-Regierung und anderen Beteiligten zusammenarbeiten.
Der Baustopp in dem demokratisch geprägten Bundesstaat Rhode Island hatte erhebliche wirtschaftliche Folgen: Laut Gerichtsunterlagen entstanden den Entwicklern täglich Verluste von etwa zwei Millionen Dollar. Richter Lamberth warnte zudem, dass Rhode Island und Connecticut ihre Stromabnahmeverträge kündigen könnten, falls das Projekt weitere Verzögerungen erleidet.
Auch die Politik reagierte erleichtert. Rhode Islands Generalstaatsanwalt Peter Neronha sprach von einem „juristischen Sieg für saubere Energie“. Gouverneur Dan McKee betonte, der Baustopp habe den Familien, Unternehmen und Arbeitnehmern im Bundesstaat geschadet: „Die heutige Gerichtsentscheidung bestätigt, was ich vom ersten Tag an gesagt habe: Der Stopp eines vollständig genehmigten Projekts, das bereits zu 80 Prozent fertiggestellt ist, schadet unserem Bundesstaat.“
Gewerkschaften hatten im Vorfeld gewarnt, dass rund 1.000 Arbeitsplätze in Rhode Island und Connecticut gefährdet seien.
Das US-Innenministerium erklärte, die Untersuchungen zu möglichen Auswirkungen des Projekts auf die nationale Sicherheit würden fortgesetzt. Sprecherin Elizabeth Peace betonte, das Ministerium wolle sicherstellen, dass alle Entscheidungen rechtlich und sachlich fundiert seien.
Die im Aktienindex RENIXX gelistete Ørsted-Aktie legte gestern im späten Handel um 14 Prozent zu. Im heutigen frühen Handel kletterte die Ørsted-Aktie bis auf über 17 Euro, aktuell notiert das Papier bei 15,90 Euro.
© IWR, 2026
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