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Premiere: Daimler bezieht Batteriezellen aus CO2-neutraler Produktion
Stuttgart - Der Automobilkonzern Daimler will zukünftig nachhaltiger werden. Über die Marke Mercedes-Benz und auf der Basis des Programms „Ambition 2039“ soll die Umsetzung einer klimaneutralen Mobilität zusammen mit den Lieferanten und Partnern erfolgen. Mercedes-Benz hat nun im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Nachhaltigkeitspartnerschaft mit der chinesischen Farasis Energy (Ganzhou) Co., Ltd. vereinbart.
Die Partnerschaft umfasst die Produktion von Batteriezellen mit Strom aus erneuerbaren Energien ebenso wie das Thema Recycling und die Einhaltung von Menschenrechten in der Lieferkette, teilte Daimler mit. Ziel ist es, dass für die nächste Fahrzeuggeneration der Produkt- und Technologiemarke EQ bereits ein Teil der Batteriezellen zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert werden.
Ein Standort für die Batterieproduktion befindet sich derzeit in Planung und wird von Beginn an CO2-neutral ausgerichtet. Anschließend sollen die Standorte USA und China folgen. Mit DEKRA wurde eine Experten- und Prüforganisation beauftragt, die die Einhaltung der Maßnahmen zu den Umweltstandards zusätzlich überprüft.
Zur Umsetzung der Recycling-Prozesskette und Sicherung des zukünftigen Rohstoffbedarfes für die Elektromobilität beteiligt sich die Daimler AG aktiv an der Forschung und Entwicklung von neuen Recyclingtechnologien. Zu den Nachhaltigkeitskriterien gehört auch die Achtung und Wahrung der Menschenrechte entlang der Lieferkette bis zur Mine, so Daimler. Die Zustimmung zur Offenlegung der Lieferkette sei Voraussetzung für einen Liefervertrag von Batteriezellen bei Mercedes-Benz Cars.
© IWR, 2026
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