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Leitung (m/w/d) Teilbereich Regenerative Energien
Rekordabsatz: Branche verkauft 2023 so viele Wärmepumpen wie noch nie - Branchenverband warnt vor nachlassender Dynamik in 2024
Berlin - In Deutschland wurden mit 356.000 Geräten so viele Heizungswärmepumpen wie noch nie in verkauft. Das geht aus der gemeinsamen Absatzstatistik des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) und des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) hervor. Damit wächst der Absatz im zweiten Jahr in Folge um mehr als 50 Prozent.
Angesichts der deutlich nachlassenden Dynamik in der zweiten Jahreshälfte 2023 blickt der BWP allerdings mit Sorge auf die Entwicklung im laufenden Jahr 2024 und fordert von der Politik Nachbesserungen beim Strompreis, um den notwendigen Wärmpumpenhochlauf konsequent fortzuführen.
„Die Verbraucher haben im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine eine saubere, nachhaltige und sichere Wärmeversorgung als sehr wichtig empfunden. Die hohen Gaspreise haben den Umstieg zudem auch schnell wirtschaftlich gemacht. Daher ist der Absatz noch im ersten Halbjahr 2023 sprunghaft nach oben geschnellt - mit Zuwächsen von rund 100 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Menschen wollen offensichtlich den Umstieg, sofern die Rahmenbedingungen stimmen“, kommentiert der BWP Vorstandsvorsitzende Claus Fest die Absatzzahlen für das Jahr 2023.
Die sehr destruktive und irreführende Debatte um das Gebäudeenergiegesetz und das lange Warten auf die neue Förderkulisse hätten den Markt allerdings insbesondere im letzten Quartal spürbar gelähmt. Daher warnt Fest eindringlich vor einem ‚Weiter so‘, 2024 dürfe kein verschenktes Jahr für die Wärmewende werden. Aufgrund der großen Verunsicherung der Verbraucher durch die Diskussion um das Gebäudeenergiegesetz rechnet die Branche allerdings mit einem schwierigen ersten halben Jahr:
„Seit Juni 2023 ist der Trend beim Absatz rückläufig. Besonders alarmierend ist der jüngste Einbruch im Dezember 2023 - im Vergleich zum Vorjahr haben wir im Dezember einen Absatzrückgang um über 40 Prozent verzeichnen müssen. Damit ist leider genau das eingetreten, wovor wir auf Grundlage der rückläufigen Zahl an Förderanträgen bereits seit dem Sommer gewarnt haben“, kritisiert BWP-Geschäftsführer Martin Sabel.
Die Politik könne sich daher nicht auf der neuen Förderkulisse und dem Gebäudeenergiegesetz ausruhen. Ein wesentlicher Faktor zur Erreichung der Klimaziele im Gebäudesektor seien die Energiepreise. Beim Blick auf die aktuellen Energiepreise fehle den Verbrauchern das entscheidende, intuitive Argument.
„Erst ab einem Verhältnis von Gas- zu Strompreisen von eins zu zweieinhalb oder weniger wird der Wechsel auf eine Wärmepumpe für viele besonders attraktiv“, erläutert Sabel mit Verweis auf ein gemeinsames Positionspapier von BWP und BDH. Vor diesem Hintergrund sei es unverständlich, dass auf Wärmepumpen-Strom immer noch das Doppelte an Steuern, Abgaben und Umlagen anfällt wie auf Erdgas.
© IWR, 2026
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