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Stadt Zerbst profitiert von kommunalen Einnahmen: Statkraft nimmt PV-Batteriespeicher-Hybridkraftwerk in Zerbst in Betrieb
Zerbst – Der norwegische Staatskonzern Statkraft hat in Zerbst (Sachsen-Anhalt) ein PV-Batteriespeicher-Hybridkraftwerk offiziell in Betrieb genommen. Auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube eröffnete Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff die neue Anlage.
Der Solarpark verfügt über eine Leistung von 46,4 MW und erzeugt jährlich rund 50.000 MWh Strom – genug für etwa 14.000 Haushalte. Ergänzt wird er durch einen Batteriespeicher mit 16 MW Leistung und einer Kapazität von 57 MWh. Die 88 Batterie-Cubes speichern überschüssige Solarenergie und geben sie bedarfsgerecht wieder ab, was sowohl die Netzstabilität als auch die Wirtschaftlichkeit der Anlage erhöht. Statkraft investierte rund 45 Millionen Euro.
Statkraft sieht das Projekt als wichtigen Meilenstein. „Mit dem Solarpark Zerbst setzen wir ein starkes Zeichen“, betonte Claus Urbanke, Vice President Wind, Solar & Storage Development. „Mit diesem Erfolg beweist sich Statkraft als verlässlicher Partner für Energieinfrastrukturprojekte und eines der wichtigsten Unternehmen der Energiewende in Deutschland.“
Ministerpräsident Haseloff würdigte den Solarpark als „Leuchtturmprojekt für die Energiewende in Sachsen-Anhalt“, insbesondere wegen der innovativen Speichertechnologie.
Auch die Stadt Zerbst/Anhalt profitiert: Neben Gewerbesteuereinnahmen erhält sie eine Kommunalabgabe von jährlich rund 100.000 Euro, die für lokale Infrastrukturprojekte eingesetzt werden kann.
Der Bau des Hybridkraftwerks wurde in nur zwölf Monaten abgeschlossen. Seit Oktober 2025 speist die Anlage Strom ins Netz ein, während die finalen Netzanschlusstests laufen. Für Statkraft ist Zerbst das erste eigenentwickelte Hybridprojekt dieser Art in Deutschland; das Unternehmen verfügt über eine Entwicklungspipeline von etwa 4.000 MW an Wind-, Solar- und Speicherprojekten.
© IWR, 2026
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14.11.2025

