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Statkraft mit Rückzug aus Wasserstoff und Offshore: Statkraft richtet Strategie neu aus und fokussiert sich auf Kerngeschäft
Oslo - Der norwegische Energiekonzern Statkraft plant in den kommenden Jahren Milliarden-Investitionen und setzt künftig auf sein flexibles Wasserkraftportfolio in den nordischen Ländern, den führenden Energiehandel sowie auf Solar-, Wind- und Batteriespeicherprojekte in Europa und Südamerika.
Der norwegische Staatskonzern vollzieht damit eine strategische Fokussierung auf profitable Kernaktivitäten und strebt zugleich an, Komplexität und Kosten deutlich zu senken. Mit CEO Birgitte Ringstad Vartdal hat das Unternehmen seit dem letzten Jahr seine strategische Ausrichtung geschärft, indem es sich auf weniger Technologien und Märkte konzentriert, um Skaleneffekte und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Die neue Strategie weiterhin auf die Kernaktivitäten, wobei der kurzfristige Cashflow Vorrang vor dem Volumenwachstum hat und Komplexität und Kosten reduziert werden. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren jährlich 16-20 Mrd. NOK (1,4 - 1,7 Mrd. Euro) investieren., u.a. in den Ausbau großer Wasserkraftkapazitäten in Norwegen, in die Instandhaltung der großen Betriebsanlagen und in den Ausbau der Onshore-Windenergie in Schweden und Norwegen. In Europa und Südamerika verfügt Statkraft über eine umfangreiche Projektpipeline und wird in den Bereichen Solarenergie, Windenergie und Batterien weiter wachsen.
In anderen Märkten soll das Expansionstempo dagegen zurückgefahren werden. So stellt Statkraft wie im Mai bereits angekündigt die Neuentwicklung von Wasserstoffprojekten vollständig ein und zieht sich aus neuen Offshore-Windenergie-Vorhaben zurück. Darunter befindet sich auch das laufende Ausschreibungsverfahren für Utsira Nord in Norwegen.
Das Projekt North Irish Sea Array (NISA) soll allerdings weiterverfolgt werden. Zudem wird der Rückzug aus der Projektentwicklung in Portugal vollzogen. In Polen prüft Statkraft seine Investitionsstrategie. In beiden Ländern bleiben die Marktaktivitäten aber zunächst bestehen.
"Zum jetzigen Zeitpunkt wird Statkraft seine finanzielle Kapazität auf kurzfristig profitable Technologien wie Solar, Wind und Batterien in weniger Märkten konzentrieren. Es ist uns gelungen, in mehreren europäischen Märkten ein attraktives Portfolio aufzubauen. Da wir Prioritäten setzen müssen, werden Teile des Portfolios davon profitieren, neue Eigentümer zu finden", so Vartdal.
Die zusätzlichen Maßnahmen kommen zu den bereits angekündigten und laufenden Veräußerungsprozessen hinzu, z. B. für die Fernwärme- und Biokraftstoffaktivitäten in den nordischen Ländern, das Entwicklungsgeschäft in Kroatien und den Niederlanden sowie die Geschäftsaktivitäten in Indien. Durch die Konzentration auf weniger Technologien und Länder will Statkraft die Komplexität des Unternehmens verringern und die Personal- und sonstigen Betriebskosten senken.
Bis 2027 sollen jährliche operative Kosten inklusive Personalaufwand um rund 2,9 Milliarden NOK (rd. 250 Mio. Euro) sinken – das entspricht einer Reduktion von 15 Prozent im Vergleich zu den Planungen für 2025.
© IWR, 2026
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