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Übersichtskarte zeigt: In Deutschland sind aktuell über 150 tiefe Geothermieprojekte geplant
Berlin - Der Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) gibt seit etlichen Jahren im jährlichen Aktualisierungsrhythmus die Übersichtskarte „Tiefe Geothermieprojekte in Deutschland“ heraus. In der Karte sind alle bestehenden Projekte sowie die im Bau bzw. in Planung befindlichen Vorhaben aufgeführt.
Derzeit sind in Deutschland demnach 42 tiefengeothermische Anlagen in Betrieb. Insgesamt 40 dieser Anlagen nutzen mit Bohrungen von meist mehreren tausend Metern Tiefe die Erdwärme zur Bereitstellung von Wärme. Weitere elf Anlagen speisen Strom in die Netze ein, teilweise ergänzend zur Fernwärmelieferung. In Bau sind derzeit 16 Anlagen. Die Zahl der Aufsuchungserlaubnisse hat sich in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdoppelt: Von 82 im Januar 2023 auf mittlerweile 155 Anlagen, die gegenwärtig geplant sind.
Der BVG schätzt, dass ein Ausbau der Tiefen Geothermie von derzeit 1,8 TWh auf 10 TWh pro Jahr wie von der alten Bundesregierung bis 2030 anvisiert, dazu führen kann, dass in Deutschland rund 24.000 neue Arbeitsplätze entstehen, 34 Mio. t CO2 vermieden und Importkosten für fossile Brennstoffe von bis zu 9 Mrd. Euro eingespart werden.
„Das Potenzial für Geothermie in Deutschland ist immens. Allein mit der Nutzung von natürlichen Thermalwasservorkommen mithilfe der Tiefen Geothermie kann perspektivisch rund ein Viertel des Wärme- und Kältebedarfs in Deutschland gedeckt werden. Für viele Stadtwerke und private Unternehmen ist die Geothermie eine interessante Option, um langfristig sichere und bezahlbare Wärme bereitzustellen“, so Gregor Dilger, Geschäftsführer des Bundesverbandes Geothermie e.V. (BVG).
Von der nächsten Bundesregierung fordert die Branche eine klare Ausbaustrategie für die Nutzung aller geothermischen Technologien und Verbesserungen der Rahmenbedingungen mit Ausbauzielen für die Tiefe, Mitteltiefe Geothermie und Oberflächennahe Geothermie.
Die von der Bundesregierung, der staatlichen Förderbank KfW und einem privaten Versicherer entwickelte finanzielle Absicherung von Geothermiebohrungen müsse schnell eingeführt werden, da sie bei einem geringen Bedarf an Haushaltsmitteln geeignet sei, Milliardeninvestitionen abzusichern, so der BVG.
Zudem fordert der Verband mit Blick auf die Beschleunigung der Wärmewende von der nächsten Regierung einen zeitnahen Beschluss der Erleichterungen und Beschleunigungen, die im Geothermiebeschleunigungsgesetz schon vorlagen. Durch den Bruch den Bruch der Koalition wurde das Gesetzt dann ausgebremst.
© IWR, 2026
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