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Von der Ostsee bis zur Adria: Polen und Slowakei eröffnen neue Gaspipeline-Verbindung
Bratislava - Im polnischen Dorf Strachocina ist der erfolgreiche Abschluss des Baus der neuen polnisch-slowakischen Gasfernleitung gefeiert worden. Bei der Eröffnungsfeier waren die Präsidenten beider Länder sowie weitere Vertreter von Regierungen und Kommunen anwesend.
Die strategisch wichtige Pipeline-Brücke zwischen den Ländern ist Teil eines neuen Nord-Süd-Korridors, der LNG-Terminals in der Ostsee mit der Adria (Italien) verbindet. In Richtung Polen wird die neue Verbindung den Transport von Erdgas in einem Volumen von jährlich bis zu 5,7 Milliarden m³ ermöglichen, in Richtung Slowakei von bis zu 4,7 Milliarden m³ pro Jahr.
Mit dieser neuen Gas-Verbindung erhält Polen neben dem Zugang zu norwegischem Gas über die neue Baltic-Pipeline sowie Flüssiggas über LNG-Terminals in Swinemünde und Klaiped im Norden nun auch im Süden Zugang zu Erdgas aus Nordafrika (u.a. Algerien) über Italien.
Die Gasfernleitung Polen-Slowakei hat eine Gesamtlänge von 164 km. Auf polnischer Seite ist die Gasleitung 61,3 km lang (Strachocina - Grenze). Die Länge des slowakischen Teils beträgt 103 km von der Staatsgrenze bis zur Verdichterstation Veľké Kapušany. Die Umsetzung des Projekts wird aus dem Fonds "EU Connecting Europe Facility (CEF)" kofinanziert.
Die Aufnahme des regulären kommerziellen Betriebs ist bereits im Oktober 2022 vorgesehen.
© IWR, 2025
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