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Deutschland bleibt Kernmarkt: Vattenfall schließt Verkauf des Wärmegeschäfts an das Land Berlin ab
Stockholm - Der Energieversorger Vattenfall hat heute alle Anteile an der Vattenfall Wärme Berlin AG übertragen. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, umfasst die Transaktion an das Land Berlin die Kraftwerke, Netze, Tochtergesellschaften, Beschäftigte und Beteiligungen.
Die entsprechenden Verträge wurden im Dezember 2023 unterschrieben. Im März 2024 stimmte das Berliner Abgeordnetenhaus zu. Anfang April erteilte auch das Bundeskartellamt die erforderliche fusionskontrollrechtliche Freigabe. Der Kaufpreis beträgt rund 1,4 Milliarden Euro. Bei Unterzeichnung der Verkaufsverträge im Dezember 2023 wurde ein Kaufpreis auf Basis eines Unternehmenswertes von knapp 2 Mrd. Euro vereinbart. Der geringere Wert ergibt sich nach Erstellung des Jahresabschlusses 2023 und Abzug von Nettoverbindlichkeiten u.a. für Pensionszusagen.
Mit dem Verkauf sind ab sofort rund 1.800 Beschäftigte nicht mehr für Vattenfall, sondern für eine landeseigene Gesellschaft tätig. In den kommenden Monaten werden weitere Mitarbeitende aus zentralen Funktionen von Vattenfall, wie Personal und Finanzen, zur Wärme-Gesellschaft übergehen.
Trotz des Verkaufs bleibt Vattenfall weiter in Deutschland aktiv. „Deutschland bleibt ein Kernmarkt für Vattenfall. Unsere Projektpipeline für On- und Offshore-Wind, Solar und Batterien ist bereits sehr gut gefüllt. So planen wir beispielsweise einen weiteren großen Windpark in der Nordsee. Vattenfall und BASF haben kürzlich den Verkauf von 49 Prozent der Anteile der Vattenfall Windparkprojekte Nordlicht 1 und 2 an BASF vertraglich vereinbart. Beide Unternehmen vertiefen damit ihre Partnerschaft im Bereich erneuerbarer Energie. Das Nordlicht-Cluster wird ab 2027/28 Windstrom produzieren, der dem Bedarf von rund 1,6 Millionen deutschen Haushalten entspricht“, betont Anna Borg, Präsidentin und Vorstandsvorsitzende von Vattenfall.
© IWR, 2026
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