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Naturstrom AG 2024: Rückgang bei Umsatz und Gewinn – starke Investitionen in Solar und Wind, Warnung vor falschen Gasanreizen
Düsseldorf - Die Naturstrom AG hat die Bilanz für das Jahr 2024 vorgelegt. Zwar sind die Umsätze und auch der Überschuss rückläufig, der Ökoenergieversorger sieht sich jedoch insgesamt auf Kurs.
Insgesamt erzielte die Naturstrom AG im Jahr 2024 einen Umsatz von 481,4 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein deutlicher Rückgang von 23,2 Prozent (2023: 626,4 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss ist 2024 sogar um 67,3 Prozent auf 10,8 Mio. Euro zurückgegangen (2023: 33,2 Mio. Euro). Ursache für die rückläufige Entwicklung ist laut Naturstrom eine Kombination aus einem Rückgang von Energiepreisen und Absatzmengen.
Insgesamt zeigt das Kerngeschäft der Energiebelieferung 2024 eine robuste Entwicklung. Naturstrom versorgte zum Jahresende über 320.000 Kunden (2023: 323.000). Bei den Gewerbekunden gab es sogar ein leichtes Plus von 20.700 auf 21.800. Der Energieabsatz lag bei 1,34 Mrd. Kilowattstunden (2023: 1,5 Mrd. kWh) und ging damit leicht zurück, was das Unternehmen auf eine milde Witterung und ein bewussteres Verbrauchsverhalten zurückführt.
Um die Erzeugung und den Verbrauch von Ökostrom besser zu synchronisieren, will Naturstrom den Leistungsumfang des Prosumer-Angebots Naturstrom Smart im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück ausbauen. Perspektivisch soll der Strombezug aller steuerbaren Großverbraucher in den Smart-Haushalten wie E-Autos und Wärmepumpen automatisch dem Preissignal der Strombörse folgen. Davon sollen nicht nur die Kunden, sondern auch die Energiewende profitieren. Naturstrom-Vorstandschef Oliver Hummel warnt in diesem Zusammenhang vor falschen Anreizen beim Kraftwerksausbau: „Flexibilität im Stromsystem ist Trumpf, wenn es darum geht, milliardenschwere Fehlanreize für neue Gaskraftwerke zu vermeiden.“
Beim Ausbau der Erzeugungskapazitäten zeigt sich Naturstrom weiter investitionsfreudig: Mit dem fast fertiggestellten Solarpark Petershagen (70 MWp) und neuen Windprojekten im Umfang von 37 MW setzt das Unternehmen weiter auf eigene Anlagen. Die Investitionen in neue Projekte stiegen 2024 auf 45 Mio. Euro (2023: 29,5 Mio. Euro). Zudem baute Naturstrom das Eigenkapital auf 118,9 Mio. Euro (2023: 109,3 Mio. Euro) aus. Die Eigenkapitalquote wuchs auf 27 Prozent (2023: 25 Prozent).
Den Rückenwind aus den erfolgreichen letzten drei Jahren hat Naturstrom genutzt, um mit den Übernahmen des kirchlichen Energieversorgers HKD zum Jahreswechsel und kürzlich des Beratungsunternehmens Energy Effizienz gezielt in Zukäufe zu investieren. „Mit den Übernahmen stärken wir unsere Position in Marktsegmenten, in denen wir bereits gut vertreten sind und weiteres Wachstumspotenzial sehen“, so Naturstrom-Vorständin Dr. Kirsten Nölke.
© IWR, 2026
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