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Schnelllade-Offensive: Atlante expandiert in die Schweiz und stärkt EU-Mobilitätskorridore
Mailand, Italien - Der italienische Schnellladeanbieter Atlante setzt seine Expansion in Südeuropa fort und tritt in den Schweizer Markt ein. Mit der Gründung einer eigenen Landesgesellschaft und dem Zuschlag im Ausschreibungsverfahren des Bundesamts für Straßen (ASTRA) baut das Unternehmen seine Präsenz weiter aus.
Bis zu elf Schnellladestationen mit Leistungen von bis zu 400 kW sollen zunächst entlang zentraler Autobahnabschnitte entstehen. Die Anlagen werden rund um die Uhr zugänglich und barrierefrei nutzbar sein. Parallel plant das Unternehmen auch den Ausbau von Ladeinfrastruktur abseits der Autobahnen.
Wo immer möglich, sollen die Stationen mit Energiespeichersystemen ausgestattet werden, darunter die unternehmenseigene Lösung Energy-Ark. Diese Systeme sind mit Ultra-Hochleistungsbeton (UHPC) ummantelt und bieten höchste Sicherheitsstandards – inklusive Feuer- und Explosionsschutz sowie integriertem Notfall-Löschsystem.
„Wir freuen uns sehr, unsere Expertise im Bereich des ultraschnellen Ladens in die Schweiz zu bringen“, erklärte Atlante-CEO Stefano Terranova. Die Schweiz sei geografisch und kulturell eng mit Italien und Frankreich verbunden – zwei Märkte, in denen Atlante bereits aktiv ist.
Geführt wird die Landesgesellschaft von Gabriele Tuccillo, dem CEO von Atlante Italien. Die Schweiz ist nicht nur ein Transitland, sondern ein Innovationsstandort, der unsere Werte wie Nachhaltigkeit, Technologieoffenheit und Infrastrukturqualität teilt“, so Tuccillo.
Mit dem Schritt in die Schweiz sieht Atlante seine Position als strategischer Treiber der Elektromobilitätsinfrastruktur in Europa gestärkt.
© IWR, 2026
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