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Vereinbarung unterzeichnet: Energie- und Wasserwirtschaft und Landesregierung Schleswig-Holstein kooperieren bei Dekarbonisierung der Energieversorgung
Reinbek - Der Verband der Schleswig-Holsteinischen Energie- und Wasserwirtschaft (VSHEW) und die Landesregierung Schleswig-Holstein haben eine wichtige Realisierungsvereinbarung zur Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeerzeugung unterzeichnet.
Die Vereinbarung stellt laut VSHEW einen entscheidenden Schritt in Richtung einer klimaneutralen Energieversorgung in Schleswig-Holstein bis 2040 dar. Mit Umsetzung der Maßnahmen könnten bis 2030 im Vergleich zu 2019 rund 520.000 Tonnen CO2 eingespart werden.
Andreas Wulff, Vorstandsvorsitzender des VSHEW und Geschäftsführer der Stadtwerke Brunsbüttel und Steinburg, unterzeichnete die Vereinbarung als Vertreter von 23 Stadt- und Gemeindewerken in Schleswig-Holstein. Gegengezeichnet wurde sie von Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein.
Beide Seiten betonen die Bedeutung dieser Zusammenarbeit für eine nachhaltige Energieversorgung in der Region und zur Einhaltung der politisch vorgegebenen Klimaschutzziele.
Die Realisierungsvereinbarung umfasst konkrete Maßnahmen und Zeitpläne für die Dekarbonisierung der Strom- und Wärmeerzeugung, die die Mitgliedsunternehmen des VSHEW umsetzen wollen.
Dazu zählen etwa der Ausbau erneuerbarer Energien, die Nutzung von Großwärmepumpen und Abwärme sowie Eisspeichertechnologien. Weitere Maßnahmen umfassen Bürgerenergiemodelle, Geothermie und andere innovative Technologien, um einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu leisten.
„Die Transformation zur Klimaneutralität muss für alle Akteurinnen und Akteure darüber hinaus bezahlbar sein - dafür wollen wir uns weiter einsetzen“, unterstreicht Minister Goldschmidt die Rolle der Landesregierung bei der Unterstützung der Maßnahmen. „Mit dieser Vereinbarung schaffen wir die notwendigen Rahmenbedingungen, damit die Stadtwerke in Schleswig-Holstein die Energiewende erfolgreich vorantreiben können“, ergänzt Wulff mit Blick auf die Bedeutung der Vereinbarung für die Mitgliedsunternehmen des VSHEW.
Die Vereinbarung baut auf ähnlichen Abkommen auf, die bereits im Juni 2024 mit den Stadtwerken Flensburg, Kiel und Neumünster getroffen wurden.
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