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Grüner Wasserstoff: Plug Power baut größte Produktions-Anlage an der US-Westküste

© Plug Power© Plug Power

Latham, USA - Plug Power weitet sein Ökosystem für grünen Wasserstoff mit dem Bau einer neuen hochmodernen Produktionsanlage in Fresno County, Kalifornien, auf die US-Westküste aus.

Als größte Produktionsanlage für grünen Wasserstoff an der Westküste wird die Anlage des auf schlüsselfertige Wasserstofflösungen spezialisierten Unternehmens täglich 30 Tonnen flüssigen grünen Wasserstoff produzieren und Kunden von San Diego bis Vancouver beliefern. Die Anlage wird einen neuen Solarpark mit einer Leistung von 300-Megawatt (MW) nutzen. Mit dem Strom werden PEM-Elektrolyseure von Plug Power mit einer Kapazität von 120 MW betrieben, die Wasser per Elektrolyse in Wasserstoff und Sauerstoff umwandeln. Vorbehaltlich der Umwelt- und Baugenehmigungen wird der erste Spatenstich für die Anlage Anfang 2023 erfolgen und die Inbetriebnahme Anfang 2024 abgeschlossen sein.

Die kalifornische Anlage reiht sich ein in das wachsende nationale Netzwerk von Plug Power, mit Anlagen in New York, Tennessee und Georgia. Bis 2025 sollen die Anlagen täglich 500 Tonnen flüssigen grünen Wasserstoff liefern. Bis 2028 will Plug Power die Kapazität weltweit auf 1.000 Tonnen Wasserstoff pro Tag erweitern. Im Endausbau will Plug Power den Kunden über sein Produktionsnetzwerk in den USA einen Kraftstoff anbieten, der preislich mit Diesel konkurrieren kann.

"Plug Power hat sich voll und ganz einer grünen Wasserstoffzukunft verschrieben und investiert stark in den Aufbau eines grünen Wasserstoff-Ökosystems, um die Bemühungen unserer Kunden zur Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen", so Andy Marsh, CEO von Plug Power.

Nach der starken Performance in der letzten Woche hat sich die Kursentwicklung der Plug Power Aktie in der laufenden Handelswoche abgeschwächt. Aktuell steht die Aktie des RENIXX-Konzerns mit einem Wochenplus von 3,1 Prozent bei 23,11 Euro (23.09.2021, 16:04 Uhr, Börse Stuttgart). Verglichen mit dem Kurs zum Jahreswechsel ergibt sich damit ein Minus von 13,5 Prozent.

© IWR, 2021

23.09.2021