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Solarforschung: EU-Industrieprojekt zur Verbesserung der Offshore-Solartechnologie gestartet
Genua, Italien - RINA hat den Start eines komplexen Solar-Verbundprojektes zur Weiterentwicklung der Offshore-Solarenergie angekündigt, das die italienische Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft gemeinsam mit weiteren Partnern aus den Bereichen Industrie, Prüfen und Testen sowie Versorgung durchführt.
Ein Vorteil der Kombination von Offshore-Solar- und Offshore-Windparks ist die Möglichkeit ein- und denselben Netzanschluss effizienter zu nutzen, wodurch die Notwendigkeit von Investitionen in den Ausbau des Energiesystems verringert wird. Darüber hinaus kann der Platzbedarf für die Erzeugung erneuerbarer Energien sowohl an Land als auch auf See reduziert werden, indem die Fläche des Offshore-Windparks auch für Solaranlagen genutzt wird.
Das jetzt gestartete Verbundprojekt BAMBOO (Build scAlable Modular Bamboo-inspired Offshore sOlar systems) soll dazu beitragen, bestehende Herausforderungen für die Einführung großflächiger Offshore-Solaranlagen in neuen und bestehenden Windparks zu lösen. Dazu gehören zum Beispiel der Nachweis der Robustheit und Leistung der Solarmodule unter Offshore-Bedingungen sowie die Erforschung der Auswirkungen auf die Umwelt bei gleichzeitiger Sicherung der Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette der Branche.
Über das BAMBOO-Projekt soll die Technologie von Offshore-Solarparks so weit entwickelt werden, dass noch vor Ende des Jahrzehnts ein Offshore-Solarpark mit einer Leistung von 100-200 MW in einem Offshore-Windpark von Vattenfall errichtet werden kann. Über den konkreten Windpark muss noch entschieden werden.
"Dieses Projekt wird dazu beitragen, realisierbare Geschäftsmodelle für erneuerbare Solarenergie im Offshore-Bereich zu ermöglichen. Dank der führenden Erfahrung bei der Bereitstellung von Dienstleistungen zur Bewertung des Energieertrags von Solaranlagen und schwimmenden Offshore-Systemen wird RINA bei der Entwicklung eines neuen Vorhersagemodells für den Energieertrag, das auf diese neue Technologie anwendbar ist, Pionierarbeit leisten“, erklärt RINA Executive Vice President für Carbon Reduction Excellence Andrea Bombardi.
An dem von RINA koordinierten Projekt sind vier weitere Technik- und Beratungsunternehmen (ABS, Aquatera Ltd, Aquatera Atlantico und WavEC), der Offshore-Solarentwickler Oceans of Energy, vier Technologieentwickler (Solarge, TKF, Pauwels Transformers, SolarCleano), drei Testlabors (MARIN, Fraunhofer CSP, SIRRIS), der meerespolitische Think Tank European Marine Board und der Energiekonzern und Offshore-Windparkentwickler Vattenfall beteiligt.
© IWR, 2026
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13.02.2024
